Nachhaltigkeitssysteme im Weinbau

Diese Übersicht ermöglicht einen strukturierten Vergleich der Nachhaltigkeitssysteme FairChoiceFair’n Green und EcoStep Wein über mehrere Themenbereiche. In jedem Kriterium werden die drei Systeme nebeneinander dargestellt.

FairChoice

Fair’n Green

EcoStep Wein

1. Allgemeine Informationen

Kriterium: Labelname

offizielle Bezeichnung des Siegels

FairChoice

FairChoice

Fair’n Green

FAIR’N GREEN

EcoStep Wein

EcoStep-Wein – das integrierte Managementsystem für Wein und Sekt

Kriterium: Trägerorganisation/ Siegelgeber

verantwortliche Institution / Organisation

FairChoice

DINE Deutsches Institut für Nachhaltige Entwicklung e.V.

Fair’n Green

FAIR and GREEN e. V. (gemeinnützig)

EcoStep Wein

RKW-Bremen GMBH/KATALYSE Institut e.V. für die inhaltliche Richtigkeit
RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V vergibt die Zertifikate

Kriterium: Rechtsgrundlage / Normbasis

EU-Verordnung, ISO-Norm, privater Standard, o.ä.

FairChoice

Privater Standard

Fair’n Green

Privater Standard, orientiert an gängigen Umweltmanagementnormen und Rahmenvorgaben (bspw. ISO, GRI, VSME)

EcoStep Wein

ISO 9001, ISO 14001, ISO 22000, ISO 45000, DNK-Nachhaltigkeitskriterien für Wein

Kriterium: Anerkennung Länder

Nutzung des Siegels in andern Ländern

FairChoice

Skandinavien

Fair’n Green

ja

EcoStep Wein

Ja, weltweit

Kriterium: Anerkennung LEH

Nutzung im LEH?

FairChoice

Es werden zur Zeit Gespräche mit dem LEH und Online-Händlern geführt.

Fair’n Green

Nutzung und Bewerbung des Logos im LEH (bspw. Edeka, Globus). Weitere Sichtbarkeit durch Fachhändler (u.a. Wein Wolff).

EcoStep Wein

Ja

Kriterium: Link zum Standard

Website, Selbsteinschätzung, Quick-Check, Download des Kriterienkatalogs

FairChoice

Webseite:
https://www.fairchoice.info/
Selbstcheck zur Zeit noch im Beta-Test
https://connect.fairchoice.info/
Kontakt:
info@dine-heilbronn.de oder Kontaktformular

EcoStep Wein

2. Inhalte und Anforderungen

Kriterium: Schwerpunkte Traubenproduktion

Klimaschutz, CO2-Reduzierung, Biodiversität, Bodengesundheit, Pflanzenschutz

FairChoice

CO2-Fußabdruck
Wasserbilanz
Energieversorgung
Weinberg Neuanlagen
Technik im Weinberg
Abfallvermeidung im Weinberg
Bodenmanagement
Düngemanagement
Pflanzenschutz
Biodiversität

Fair’n Green

Gesunde Trauben und stabile Erträge bei gleichzeitiger Förderung des Ökosystems Weinberg unter besonderer Berücksichtigung von Biodiversität und Artenvielfalt und Klimaschutz. Förderung moderner Verfahren und Rebsorten im Pflanzenschutz und Analyse der Spritzfolgen nach Toxizität.

EcoStep Wein

Klimaschutz, CO2-Reduzierung, Biodiversität, Bodengesundheit, Pflanzenschutz

Kriterium: Schwerpunkte Kellerwirtschaft

Energieeffizienz, Wassereinsparung, Abfallmanagement, CO2-Bilanz

FairChoice

CO2-Fußabdruck
Wasserbilanz
Energieversorgung
Resourcenmanagement
Lagerung
Abfallmanagement

Fair’n Green

Förderung von Energie- und Ressourceneffizienz, geschlossene Kreisläufe, naturnahe Weinbereitung, Qualitätsmanagement, Sauberkeit und Hygieneanforderungen, Arbeitssicherheit

EcoStep Wein

Energieeffizienz, Wassereinsparung, Abfallmanagement, CO2-Bilanz möglich

Kriterium: Einbezug der Wertschöpfungskette

Berücksichtigung von Vorprodukten, Handel, Logistik

FairChoice

Verpackung, Logistik, regionale Beschaffung

Fair’n Green

Partner der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette können als FAIR’N GREEN Certified Partner zertifiziert werden und dem Verein beitreten. Im Netzwerk findet ein regelmäßiger Austausch zu Nachhaltigkeitsthemen statt. (https://www.fairandgreen.com/wertschoepfungspartner/)

EcoStep Wein

Lieferantenbewertung

Kriterium: Berücksichtigung Zukaufstrauben / -wein

Erfassung und Bewertung von Zulieferdaten

FairChoice

Alle Zukäufe werden erfasst und in die Bewertung des Hauptbetriebs einbezogen. Die Bewertung erfolgt über Mindestanforderungen oder individuelle Angaben und kann je nach Ambition angepasst werden. Eine vom Auditor ausgewählte Zuliefererstichprobe wird auditiert; daher müssen alle Zulieferer auditierbar sein.

Fair’n Green

Zukäufe können berücksichtigt und zertifiziert werden, sofern die Erfüllung der Mindestanforderungen nachgewiesen wird (https://www.fairandgreen.com/wp-content/uploads/2023/10/2023-FAIRN-GREEN-Informationen-Aussenbetrieb.pdf). Die Erfassung der Zulieferinformationen erfolgt über die Plattform Circum. Zulieferer selbst werden nicht zertifiziert; ihre Teilnahme an der Datenerfassung ist kostenfrei.

EcoStep Wein

ja

Kriterium: Grundlage für weitere Berichtserstattung

Anschlussfähigkeit an z.B. THG-Bericht, VSME-Bericht, Öko-Bilanzierung

FairChoice

Emissionsbilanzen müssen auf anerkannten Standards wie dem GHG Protocol und dem Scope-3-Standard von WRI/WBCSD basieren und die branchenspezifischen Vorgaben der OIV (Leitfaden 2015) berücksichtigen.
Die Kriterien orientieren sich zudem am Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und dessen Leitfaden für Weinbaubetriebe (2020). Die erfassten Daten wurden den Vorgaben der freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung für KMU (VSME) zugeordnet.

Fair’n Green

Die Erstellung einer Ökobilanz inkl. Scope 1 und Scope 2 Emissionen ist fester Bestandteil der Zertifizierung. Darauf aufbauend kann auch eine vollständige THG-Bilanz mit Scope 3 erstellt werden. Durch die enge Anlehnung an EU-Berichtsstandards wie CSRD und VSME besteht eine hohe Anschlussfähigkeit an weitere Rahmenwerke wie ISO-Standards, OIV und das GHG-Protokoll. Ein internationaler Fachbeirat begleitet die Weiterentwicklung des Systems.

EcoStep Wein

VSME-Bericht, CO2-Bilanz

Kriterium: Besonderheiten/ Zusatzanforderungen

Weitere Umwelt-, Sozial- oder Qualitätsaspekte / sonstige Aspekte

FairChoice

Die sozialen Kriterien umfassen Mitarbeitendenverantwortung und -förderung, Entlohnung, Saisonarbeitskräfte, Arbeitssicherheit, gesellschaftliches Engagement, Gesetzeskonformität und faire Handelsbeziehungen.
Die ökonomischen Kriterien betreffen betriebswirtschaftliche Analyse, Unternehmensführung, Risikomanagement, Investitionen und Vertriebsstrukturen.
Lohnunternehmer im Außenbetrieb werden über Selbstverpflichtungen einbezogen

Fair’n Green

Prinzip der starken Nachhaltigkeit und gleichberechtigter Säulen, Entwicklungssystem mit wissenschaftlichem Fachbeirat, Netzwerktreffen der Betriebe & Austausch zu Lösungen Aktive Unterstützung der Mitglieder bei Nachhaltigkeitsmarketing und – Kommunikation.

EcoStep Wein

Code of Conduct, Grundsatzerklärung Menschenrechte

3. Zertifizierungsprozess

Kriterium: Zertifizierungsgrundlage

Woraus besteht die Zertifizierung? Welche Hilfsmittel und Berichte stehen dem Betrieb zur Verfügung?

FairChoice

Für die Zertifizierung müssen Betriebe den gesamten FairChoice-Kriterienkatalog ausfüllen und im Audit durch unabhängige Auditoren prüfen lassen. Rund 50 % der Kriterien (+ KO-Kriterien) werden zufällig auditiert. Zum Bestehen sind jeweils in Ökologie und Soziales sowie insgesamt mindestens 60 % erforderlich; alle KO-Kriterien sind verpflichtend.Im Online-Tool FairChoiceConnect stehen weitere Informationen, Links und Vorlagen bereit.

Nach dem Erstaudit erhält der Betrieb einen Ergebnisbericht mit Bewertungen aller Unterkategorien und Empfehlungen zur Weiterentwicklung. Nach Abschluss eines Weinjahres wird eine Gesamtauswertung für alle Betriebe erstellt.

Fair’n Green

FAIR’N GREEN-Standard mit 205 Kriterien. Nach einmaliger Bearbeitung des Fragebogen und des Betriebsbesuchs erhält jeder Betrieb jährlich einen detaillierten Prüfbericht mit dem Ergebnis und Verbesserungsvorschlägen.
Zusätzlich erhält jeder Betrieb jährlich eine aktualisierte Ökobilanz mit den wichtigsten Informationen zur Energie- und Ressourceneffizienz sowie einen Bericht mit den wichtigsten Maßnahmen unmittelbar nach dem Betriebsbesuch (Quick Win Report).

EcoStep Wein

Externe Zertifizierung durch einen unabhängigen Gutachter, Vorbereitung mit Unterstützung des Beraters.
Zu allen Themenbereichen gibt es Musterdokumente und einen Leitfaden

Kriterium: Zertifizierungsablauf

Schritte & Dauer von Antrag bis Zertifikat

FairChoice

Ablauf der Zertifizierung:

  • Anmeldung
  • Selbsteinschätzung über FairChoiceConnect
  • Organisieren der Nachweisdokumente / event. Beratung über DINE e.V.
  • Audit durch unabhängige Auditgesellschaft
  • Validierung des Auditberichts durch DINE e.V.
  • Abschluss der Zertifizierung

Die Geschwindigkeit des Prozesses hängt sehr mit der Motivation des Betriebs zusammen. Trubobetriebe von Anmeldung bis Zertifizierung in 1-2 Monaten.

Fair’n Green

Variabel, ca. 6 Monate, ja nach Verfügbarkeit aller Informationen sowie Abschluss des Betriebsbesuchs und Weinbergsbegehung.

EcoStep Wein

Anfrage Beratungsangebot, Betriebscheck, Erstellen der Nachweisdokumente mit Unterstützung durch erfahrene Berater, Freigabe zur Zertifizierung durch den Berater. Anmeldung bei der Zertifizierungsstelle, Terminabstimmung, Durchführung des Zertifizierungsaudits,
Einreichung des Berichts des Auditors bei der Zertifizierungsstelle,
Prüfung und Zertifikatsvergabe in Englisch und Deutsch

Kriterium: Zertifizierungsaufwand

Prüfungsintensität, Dokumentenaufwand

FairChoice

Der Auditaufwand hängt von der Betriebsstruktur ab und beträgt 2,5–6 Stunden für Betriebe ohne Zukäufe sowie 1–2 Tage für Betriebe mit Zukäufen bzw. Genossenschaften.Soweit möglich wird auf vorhandene Winzer-Dokumentationen zurückgegriffen. Für fehlende Unterlagen stehen einfache Vorlagen bereit, um ein Mindestniveau der Dokumentation sicherzustellen.

Fair’n Green

Abhängig von dem betrieblichen Datenmanagement und der Buchhaltung. Zu Beginn etwas höherer Aufwand, sinkt mit den Folgezertifizierungen. Effiziente Dateneingabe in Mitgliederportal.

EcoStep Wein

Ca. 1 Tag, der Betriebsgröße entsprechend

Kriterium: Prüfstellen

Akkreditierung & Unabhängigkeit der Prüfer

FairChoice

Alle für FairChoice zugelassenen Auditgesellschaften sind bundesweit akkreditierte Gutachter- und Prüforganisationen, gelistet bei BLE oder DAU.
Das DINE e.V. führt selbst keine Audits durch, um die Unabhängigkeit des Siegels zu gewährleisten.
Auditoren erhalten jährlich ein Schulungsangebot zu FairChoice.Aktuell zugelassen sind: DLG TestService GmbH, Kontrollgesellschaft Ökologischer Landbau mbH, ABCERT AG, GfRS und LACON GmbH.

Fair’n Green

Validierung jeder individuellen Zertifizierung durch die GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme mbH.

EcoStep Wein

Der Prüfer ist für alle Regelwerke akkreditier. Die Zertifizierungsstelle nicht.

Kriterium: Gültigkeit des Zertifikats / Audit-Zyklus

Laufzeit des Zertifikats, Re-Zertifizierungsrhythmus, Auditfrequenz

FairChoice

Nach der Erstzertifizierung ist das Zertifikat ein Jahr gültig; der Vertrag verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, sofern keine Kündigung erfolgt.Standardmäßig findet das Audit jährlich statt. Nach einem erfolgreichen Zweitaudit und einem Gesamterfüllungsgrad über 80 % kann die Auditfrequenz auf drei Jahre verlängert werden. Die Kriterienkataloge müssen jedoch weiterhin jährlich an das DINE e.V. übermittelt werden.

Fair’n Green

1x jährlich

EcoStep Wein

Die Gültigkeit des Zertifikats ist drei Jahre, das Zertifizierungsaudit wird demensprechend alle drei Jahre durchgeführt

Kriterium: Kosten

Einmalige & laufende Gebühren, Mitgliedsbeträge

FairChoice

Es fallen keine einmaligen Gebühren an. Die jährlichen Gebühren setzten sich wie folgt zusammen:
Teilnahmegebühr 500 €
+ Lizenzgebühr 20 € / ha
Die Basis hierfür ist die Gesamtrebfläche in Ertrag inkl. Zukäufe (mittels Umrechnungsfaktor).
Der Höchstbetrag ist gedeckelt bei 2.500 € pro Jahr.Ergänzend fallen Kosten für die Erstellung des CO2-Fußabdrucks (alle 3 Jahre) sowie die externe Auditierung an. Diese werden direkt zwischen den externen Dienstleistern und den Betrieben vereinbart.

Fair’n Green

Abhängig von Rebfläche und Erntemenge im Schnitt ca 1,5 – 3,5 Cent pro Liter, Mindestgebühr 1950€. Der Mitgliedsbeitrag für den Verein kann als Spende geltend gemacht werden. Für einen unverbindlichen Kostenvoranschlag bitte den Quickcheck ausfüllen und unter https://circum.eco/fairandgreen-quickcheck/ einen Infotermin mit unserem Beratungsteam buchen.

EcoStep Wein

Einmalig: Einführungskosten: 5.000 €
Zertifizierungskosten alle 3 Jahre: ca. 2.000 €
Jährlich 300 € für einen Workshop (Erfahrungsaustausch und Aktualisierung des Systems)
Keine Mitgliedsbeiträge

Kriterium: Digitale Tools

Nutzung digitaler Systeme zur Datenerhebung oder Bewertung

FairChoice

FairChoice nutzt das Bewertungssystem FairChoiceConnect für Datenerhebung und -auswertung. Der gesamte Auditprozess wird derzeit in die Online-Plattform überführt.
Nach Abschluss der Beta-Phase wird das System anonym und kostenfrei für alle Interessierten verfügbar sein.

Fair’n Green

circum.eco als zentrale Datenerfassung für die Betriebe. Grundprinzip: Jede Information muss nur einmal erfasst werden. Was schon digital im Betrieb vorliegt, kann weiter verarbeitet werden. Offene Schnittstellen zu Schlagverwaltungs- und anderen Softwares.

EcoStep Wein

nein

4. Governance und Unabhängigkeit

Kriterium: Organisationsstruktur

Verhältnis zu staatlichen/öffentlichen Strukturen, Mitgliederversammlung, Beirat, Vorstand, wissenschaftlicher Beirat

FairChoice

Das DINE e.V. ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, gegründet an der Hochschule Heilbronn, jedoch nicht Teil der Hochschule.
Die Mitgliederversammlung findet jährlich statt und wählt Vorstand und Beirat. Für die jährliche Weiterentwicklung des FairChoice-Siegels wird ein wissenschaftlicher Beirat mit Fachexperten einbezogen.

Fair’n Green

Verein mit Mitgliederversammlung, Vorstand, Regionalverantwortlichen sowie wissenschaftlichem Beirat, Verbindung aus Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Unabhängigkeit von öffentlichen Strukturen.

EcoStep Wein

Kooperationen mit der Hochschule Geisenheim
RKW/KATALYSE
verschiedenen Verbänden,

Kriterium: Rolle & Mitbestimmungsrechte der zertifizierten Betriebe

Beteiligung an Entscheidungen, Feedbackmöglichkeiten

FairChoice

Einmal jährlich findet der Runde Tisch der FairChoice-Betriebe statt, bei dem der Kriterienkatalog, Neuigkeiten und Änderungswünsche besprochen werden.Betriebe können ganzjährig Feedback per E-Mail, Telefon oder über die Feedback-Funktion in FairChoiceConnect einreichen. Dieses wird in der Überarbeitungsphase gemeinsam mit den Experten ausgewertet.

Fair’n Green

Möglichkeit sich im Rahmen der Gremien (MV), Regionalforen oder im Vorstand einzubringen. Auch bringen die Betriebe sich in die Weiterentwicklung des Systems durch Impulse aus der Praxis ein.

EcoStep Wein

Regelmäßiger Austausch über ein Forum, Informationen über regelmäßige E-Mails an die Verantwortlichen

Kriterium: Weiterentwicklung des Labels

Verfahren zur regelmäßigen Anpassung / Überarbeitung der Kriterien

FairChoice

Der Katalog wird jährlich aktualisiert und ergänzt. Alle fünf Jahre findet eine grundlegende Überprüfung des Katalogs statt. Die letzte grundlegende Überprüfung wurde 2024 abgeschlossen.

Fair’n Green

Überarbeitung / Prüfung im zweijährigen Turnus mit Hilfe des wissenschaftlichen Beirates und weiteren Expert:innen

EcoStep Wein

Relaunch einmal im Jahr, ggf. Anpassung der Kriterien

5. Kommunikation und Unterstützung

Kriterium: Angebote für Mitglieder

Marketingunterstützung, Schulungen, Netzwerktreffen, Jahreshauptversammlungen, Erfahrungsaustausch

FairChoice

FairChoice-Betriebe können am jährlichen Runden Tisch des DINE e.V. und weiteren Veranstaltungen, etwa dem Forum Wein & Nachhaltigkeit 2025, teilnehmen. Der Verein ist zudem auf Messen vertreten.
2026 besteht für Betriebe die Möglichkeit, sich auf einem Gemeinschaftsstand der EUROVINO zu präsentieren.

Fair’n Green

Marketingunterstützung (Messen, Flyer, Webseite, Social Media), Schulungen, Netzwerktreffen (Regionalforen, unterschiedliche Arbeitsgruppen), Mitgliederversammlung

EcoStep Wein

Das LOGO ist frei nutzbar, Schulungen können gebucht werden, Jahresworkshop, Erfahrungsaustausch

Kriterium: Projekte & Kooperationen

Laufende Projekte

FairChoice

Mitglied im Sustainable Wine Roundtable, sowie Kooperationen mit Fair Wine Award und nearbuy

Fair’n Green

Biodiversitätsmaßnahmen (AmBiTo), Klimaschutz/Maßnahmen zur Humusförderung (CarboVino), Artenschutzinitiative Save Natura, Klimaschutzinitiative Save Climate, weitere Projekte im Bereich Energie und Ökobilanzierung, Sonderprojekt zu nachhaltigem Anbau von Schnittblumen (Verbindung von Wissen aus unterschiedlichen Branchen und Kulturen).

EcoStep Wein

Hochschule Geisenheim